Wir sind eine akademische Landsmannschaft und seit 1949 in Mainz ansässig. Seit unserer Gründung am 01.06.1885 waren wir bis zu unserer Auflösung 1935 in Gießen beheimatet. Als Studentenverbindung sind wir verbunden mit den liberalen Ideen der deutschen Landsmannschaften und Turnerschaften. Wir schlagen zwei Bestimmungsmensuren. Die dafür erforderlichen Übungsstunden mit unserem Fechtmeister sind für uns sportliches Training und machen uns meistens viel Spaß. Die Mensuren festigen die Verbindung zu unserem Bund. Wir tragen Band und Mütze. Die Freundschaft auf Lebenszeit steht bei uns im Vordergrund. Das wird auch durch unser Motto "Ernst in der Wissenschaft - Treu in der Freundschaft" dokumentiert. Drei Generationen sind in dieser Gemeinschaft in Toleranz und Freundschaft miteinander verbunden. Wir sind ca. 150 Mitglieder, nennen uns "Bundesbrüder" und duzen uns. Frauen nehmen wir in unsere Verbindung nicht auf, weshalb wir jedoch in keiner Weise frauenfeindlich sind. Die Freundinnen und Ehefrauen unserer Bundesbrüder haben einen festen Platz im Verbindungsleben und nehmen an vielen unserer Veranstaltungen und Vorträgen teil.

Uns gehört ein eigenes Haus im schönsten Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Es liegt in der Friedensstraße 39. Dort wohnen unsere jungen Studenten in geräumigen, gut ausgestatten und - gerade in Mainz sehr wichtig - günstigen Zimmern. Hier finden fast alle Veranstaltungen statt, wie sie im Semesterprogramm angegeben werden. Hier empfangen wir unsere Gäste und interessierte Studenten, aber auch Familienangehörige, Freunde und Freundinnen. Die berufstätigen "Alten Herren" kommen für die Kosten des Hauses auf und unterstützen ihre jungen Bundesbrüder mit Rat und Tat.

Politisch sind wir weder "rechts" noch "links". Wir sind politisch interessiert, aber, zumindest als Bund, nicht aktiv. Wir begrüßen jedoch jede Form politischer Betätigung - solange sie sich auf dem Boden unseres Grundgesetztes bewegt. Demokratie lebt vom Mitmachen!

Aber nicht nur interessierte Studenten sind bei uns willkommen, sondern auch Verbandsbrüder, die ein Studien- oder Berufswechsel nach Mainz verschlagen hat und die den Kontakt zu einer aktiven Verbindung nicht verlieren wollen. Apropos Verbandsbrüder: Wir gehören dem großen Korporationsverband Coburger Convent an, dem mit uns noch ca. 100 weitere Verbindungen in ganz Deutschland und Österreich vor langer Zeit beigetreten sind. Alle Mitglieder dieses Coburger Conventes nennen sich "Verbandsbrüder" und unterhalten über ganz Deutschland und Österreich hinweg freundschaftliche Kontakte. Unsere "Freundschaftsbünde" sind z.B. die Landsmannschaft Marchia Berlin zu Osnabrück oder die Landsmannschaft Salia Bonn, mit denen wir ein jahrzehntelanges Freundschaftsverhältnis pflegen. Mindestens einmal im Semester besuchen wir uns gegenseitig und verleben viele interessante und fröhliche Stunden miteinander. So blicken wir regelmäßig über den Stadtrand von Mainz hinaus und erfahren, was in anderen Universitätsstädten so läuft.

 

 

 
   
 
 
 

WAS WOLLEN WIR


Wir wollen unseren Lebensbund auch im 3. Jahrtausend weiterführen.
Wir wollen aus unseren jungen Bundesbrüdern gut ausgebildete und motivierte Akademiker machen, die später in der Lage sind, im Beruf etwas zu leisten. In diesem Zusammenhang sehen wir es als unsere Aufgabe an unseren Mitgliedern soziale Werte und sogenannte "soft skills" beizubringen: Toleranz, Entschlusskraft, Respekt vor anderen Menschen, Fähigkeit zur Selbstkritik usw.

Wir wollen unsere Traditionen mit Begeisterung und Engagement pflegen und an die nächsten Generationen weitergeben.

Wir wollen Fleiß, aber nicht ohne Fröhlichkeit.

Wir wollen voneinander und miteinander lernen.

Wir wollen wertvolle Hilfe geben, aber auch annehmen.

Wir wollen Freunde sein und Freundschaft pflegen.

Zu alldem gehört, daß wir uns regelmäßig "auf" unserem Haus treffen und miteinander reden, diskutieren, lachen und das eine oder andere Bier trinken. Aber ebenso gehört dazu, daß wir unser Zusammenleben gemeinsam gestalten und organisieren. Das heißt Aufgaben übernehmen, Verantwortung tragen und für unseren Bund einstehen. Verbindliche Entscheidungen werden auf dem Burschenconvent nach demokratischen Regeln getroffen. Für jedes Semester wählt der Convent aus seiner Mitte drei "Chargierte", die den Bund nach Innen und Außen vertreten und für den Veranstaltungsbetrieb und die Repräsentation des Bundes verantwortlich sind. So hat alles seine Ordnung und die jungen "Aktiven" üben sich frühzeitig in der Erfüllung von Führungsaufgaben. Der Burschenkonvent kontrolliert auch regelmäßig den Studienfortschritt der jüngeren Bundesbrüder.

Denn ein zeitiger Studienabschluss ist die beste Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben!

 

 
 
 
 

WAS BRAUCHEN WIR


Wir brauchen kontaktfreudige und tüchtige Studenten, die nicht bereits im ersten Semester unter der Last des Studiums zusammenbrechen.

Wir brauchen junge Leute, die wissen, was sie wollen, lernbegierig und tatkräftig sind, die Freude am Leben in einer Gemeinschaft haben, die ausgelassen fröhlich, aber auch diszipliniert und fleißig sein können.

Wir brauchen Leute, die begeisterungsfähig, verantwortungsbewußt und verläßlich sind.

Wir geben viel, aber wir fordern auch.

Wir wissen aus dem 125-jährigen Bestehen unseres Bundes, daß das sture Büffeln von Fachwissen nicht ausreicht, um im späteren Beruf Erfolg zu haben. Andere menschliche Eigenschaften sind viel wesentlicher für eine Erfolgskarriere:

  • Kontaktfreudigkeit
  • Überzeugungs- und Motivationsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Führungsgeschick
  • Verantwortungsbewußtsein

Alle diese Eigenschaften müssen erlernt werden und das ist nirgendwo besser möglich als in einer Verbindung!

 

 
 
 
 

WAS BIETEN WIR


Wir bieten den Bundesbrüdern ein zweites Zuhause in ihrer Universitätsstadt.

Wir bieten Dir eine abwechslungsreiche Zeit in einer festgefügten Gemeinschaft von Studenten jeder Fakultät und Altersgruppe.

Wir bieten Dir gute Zimmer in unserem Haus zu subventionierten Preisen. (160€ Mietkostenpauschale)

Wir bieten Dir Rat und Hilfe beim Studium und im Beruf.

Aber für all das verlangen wir auch Mitverantwortung für unseren Bund, Kreativität, Engagement und Erfolg im Studium!

Wer sich das zutraut und mehr vom Studium erwartet, als ein leidliches Examenszeugnis - der ist unser Mann!